Kleine Randbemerkung:
Stellen Sie sich vor, Ihre gesamte gelebte Lebenszeit wird auf exakt 2,7 Sekunden reduziert.
In diesen 2,7 Sekunden dürfen Sie nichts erklären, nichts rechtfertigen und nichts wiederholen.
Alles, was bleibt, ist das, was ist, nicht das, was Sie behaupten wollten.
Frage 1: Wenn Ihre Erinnerungen zu einem einzigen Gefühl verschmelzen, ist es warm oder kalt?
Frage 2: Gibt es in diesen 2,7 Sekunden jemanden außer Ihnen – oder waren alle anderen nur Kulisse?
Frage 3: Würden Sie versuchen, diese Sekunden zu verlängern, oder hätten Sie Angst davor?
Beobachten Sie, ob in Ihrem verdichteten Moment mehr Lärm oder mehr Stille existiert.
Falls es Lärm ist: Wer spricht dort, wenn keine Zeit mehr für Sprache ist?
Falls es Stille ist: Warum haben Sie sie nicht schon früher gehört?
Stellen Sie sich vor, jemand sieht Ihre 2,7 Sekunden von außen.
Würde diese Person verstehen, wer Sie waren – oder nur, dass Sie existiert haben?
Frage 4: Wenn Ihre wichtigste Entscheidung nicht in diesen Sekunden auftaucht, war sie dann je wichtig?
Frage 5: Wenn ein einziger Blick alles ersetzt – wohin schaut er?
Nun die entscheidende Absurdität:
Angenommen, Sie dürfen diese 2,7 Sekunden vorher üben – verändern Sie dann Ihr Leben oder nur Ihre Inszenierung?
Letzte Frage:
Wenn Sie erkennen, dass diese 2,7 Sekunden bereits jetzt stattfinden – was genau tun Sie in diesem Moment anders?
Integrieren Sie nun Ihre Restlebenszeit und beobachten Sie was passiert, lassen Sie sich Zeit und wiederholen Sie den Vorgang bist aus aus reinem Herzen spüren: Wow das ist aber stimmig……..